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Diplomaten der Botschaft ehrten das Andenken an den Häftling eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers – Wladimir Schuschkewitsch.

09.05.2026 г.

Mit Beginn des Großen Vaterländischen Krieges wurde Wladimir Schuschkewitsch als Panzersoldat in das 1020. Schützenregiment der 269. Schützendivision (Borisow) eingezogen. Im Juli 1941 galt er nach einem Gefecht im Raum des Dorfes Kotowka im Rajon Potschep der Oblast Brjansk als vermisst.

Erst 75 Jahre später, dank gemeinsamer Arbeit und Unterstützung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation sowie der Botschaft Russlands in Österreich, konnte im Jahr 2016 sein Schicksal aufgeklärt werden: Wladimir Schuschkewitsch geriet am 16. August 1941 in Gefangenschaft und starb am 10. Februar 1942 im nationalsozialistischen Lager Kaisersteinbruch (Österreich); er wurde in einem Gemeinschaftsgrab der Lagerhäftlinge beigesetzt.

Als Zeichen des Respekts und des Gedenkens legten die Mitarbeiter der Botschaft Blumen am Gedenkgrab nieder und erwiesen damit dem Mut und dem tragischen Schicksal ihres Landsmannes die Ehre.

Besondere Bedeutung erhält diese Geschichte durch die Tatsache, dass der Urenkel von Wladimir Schuschkewitsch heute in den Streitkräften der Republik Belarus dient und damit die Familientradition des Schutzes des Vaterlandes fortführt sowie die Kontinuität der Generationen bewahrt.

Die Veranstaltung wurde zu einem weiteren Schritt zur Bewahrung des historischen Gedächtnisses, zur Stärkung der Verbindung der Zeiten und zur Achtung vor der Leistung des belarussischen Volkes während des Großen Vaterländischen Krieges.

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